ostwärts

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Der Start für meinen Dokumentarfilm ist gemacht!

Am Samstag, den 27.07, haben sich Johanna Hagemann und ich auf den Weg gemacht, um Fabian zu besuchen und ihn für ein paar Tage zu begleiten.

Fabian ist Mitte Juli in Köln gestartet, um auf dem europäischen Fernwanderweg E3 ans Schwarze Meer zu wandern. Wir haben 4 Tage mit ihm verbracht. Zwei Tage davon sind wir mitgewandert und haben auf der Strecke von Seßlach nach Coburg etwa 17 km zurückgelegt, viel geschwitzt, unter freiem Himmel geschlafen, im Regen wieder aufgewacht, Rehe bellen gehört* und nette Menschen getroffen. Während der kurzen Zeit konnten wir also schon sehr viel spannendes Material einfangen. Wohlgemerkt, Fabian legt etwa 40 bis 50 km pro Tag zurück, wenn er alleine unterwegs ist. In einigen Tagen wird er die Tschechische Grenze erreichen. In den kommenden Monaten werden wir ihn noch öfter besuchen und seinen Weg durch Osteuropa dokumentieren.

Bis dahin, alles Gute Fabian und auf bald.

*Fremdmaterial

abenteurer und aussteiger aufgepasst

Mein Name ist Malte Pröckl und ich befinde mich auf der Suche nach Menschen, die unserer heutigen Gesellschaft bewusst den Rücken zukehren möchten. Nach Menschen, die auf bestimmte oder unbestimmte Zeit dem Alltag entfliehen und aussteigen wollen. Nach Aussteigern. Nach Individualisten, die einen Umzug in eine Gartenlaube planen oder ein Leben in einem Bauwagen führen. Nach Freigeistern, die lieber mit dem Traktor durch Europa, als mit dem Flugzeug in Kurzurlaub fahren.

Ich möchte, im Rahmen meiner Bachelorarbeit, diese oder andere Abenteuer gerne von Anfang an mit meiner Kamera begleiten und aufzeigen wie der Weg von der Planungsphase bis hin zum „neuen Leben“ verläuft. Darüberhinaus interessiere ich mich natürlich auch für die Geschichten und Erlebnisse derjenigen, die schon längere Zeit einen alternativen Lebensstil pflegen. Aus dem gewonnenen Material soll am Ende ein Dokumentarfilm entstehen, der die verschiedenen Lebenswege der Protagonisten authentisch widerspiegelt. Es soll in dem Sinne keine vorgeschriebene Handlungen dargestellt, sondern ein möglichst objektives Bild der verschiedenen alternativen Lebenswege in der Ist-Situation aufgezeigt werden.

Beim Thema Aussteiger liegt oftmals ein Bild glücklicher Menschen vor, die im Einklang mit der Natur – weit weg vom Stress der Arbeitswelt leben. Ein Leben, das so anders ist als das eigene. Ein Leben in Ruhe und Frieden.

Aber was ist dran an dieser Vorstellung? Wie viel Arbeit bedeutet ein selbstversorgtes Leben, ein Ausstieg auf begrenzte Zeit oder ein alternativer, bzw. ungewöhnlicher Lebensstil? Wie leicht oder schwer fällt es tatsächlich solch ein Leben abseits der Gesellschaft zu führen? Diesen Fragen möchte ich gerne nachgehen.

Ich möchte mich von den Menschen und Geschichten überraschen lassen, somit gestalte ich diesen Aufruf sehr offen und hoffe auf viele unterschiedliche Geschichten.

Fühlst du dich angesprochen oder hast Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann schreibe mir bitte unter

aussteigen.dok@gmail.com

oder benutze das Kontaktformular.

Alle weiteren Entwicklungen und Fortschritte zu meinem Projekt werde ich auf diesem Blog posten.

Mit freundlichen Grüßen aus Aachen

Malte